Hitzewallungen in den Wechseljahren

Hitzewallungen gehören zu den Beschwerden, die innerhalb der Wechseljahre auftreten können. Sie werden durch die hormonelle Umstellung des Körpers ausgelöst und können als sehr unangenehm empfunden werden. Gesundheitsgefährdend sind sie jedoch nicht.

Wir möchten hier einige Fragen nach Ursachen und Symptomen beantworten und insbesondere Tipps dafür geben, wie die Beschwerden der Hitzewallungen auf natürliche Weise gelindert werden können.

Wasserfall Hitzewallungen

Ursachen

Für die Hitzewallungen in den Wechseljahren sind die hormonellen Umstellungsprozesse verantwortlich. In erster Linie ist dabei der Östrogenmangel zu nennen. Östrogene sind Hormone, deren Produktion sich innerhalb der Wechseljahre verringert. Das wirkt sich auf vielfältige Weise auf den Körper aus.

Die niedrigen Östrogenspiegel haben beispielsweise eine gefäßerweiternde Wirkung zur Folge (Vasodilatation). Das bedeutet, dass sich auch jene Blutgefäße direkt unterhalb der Haut weiten. Immer wenn der Körper zu warm wird, versucht er, mit Hilfe der weit gestellten Gefäße, Wärme über die Haut abzugeben, um so die Körpertemperatur zu senken. Durch den Östrogenmangel in den Wechseljahren wird dieser Prozess jedoch auch dann eingeleitet, wenn der Körper eigentlich gar keine Temperaturregulierung benötigt.

Symptome

Die geweiteten Blutgefäße sorgen für eine Hitzeattacke, sodass Frauen diesen physiologischen Vorgang als starken und plötzlichen Wärmeschub wahrnehmen. Er kann eventuell sogar mehrmals täglich auftreten. Meist halten die Schübe für einige Minuten an, bis sich die Gefäße wieder verengen und die Hitzewallungen abklingen.

Was hilft bei Hitzewallungen in den Wechseljahren?

Glücklicherweise können die unangenehmen Gefühle der Hitzewallungen mit einigen Tricks gut abgemildert werden. Eine gesunde Lebensweise ist dabei die beste Grundlage, denn einem starken Körper mit gesundem Immunsystem und Geist fällt die Abwehr beschwerlicher Körperprozesse immer leichter.

Hilfe aus der Natur – Kräuter

Viele Frauen möchten zunächst pflanzliche Mittel gegen Hitzewallungen ausprobieren und so möglichst schonend mit dem Körper umgehen.

Eine der Pflanzen, die dabei häufig zum Einsatz kommen kann, ist der Salbei. Das schon unter den Römern angewendete Kraut beeinflusst verschiedene Prozesse die ursächlich sein können. In der Pflanzenheilkunde sagt man, dass Salbei die Transpiration (Schwitzen) mindert und die Wärmesteuerung im Gehirn reguliert. 

Salbei bei Wechseljahrsbeschwerdensalbei bei Hitzewallungen


Andere Pflanzen, so wie Frauenmantel, Mönchspfeffer, Traubensilberkerze, Melisse oder Weinraute können den Hormonhaushalt ausgleichen und wirken so indirekt auch auf die Wärmeregulierung. Erfahre hier mehr darüber, wie die einzelnen Kräuter wirken.

Wir haben einen leckeren und wohltuenden „Be Cool“ Tee zusammengestellt, der Salbeiblätter, Frauenmantel, Hopfenzapfen, Angelikawurzel und Alant enthält. Ein wohlschmeckender und harmonisierender Wellness Tee für „heiße“ Frauen.

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Dieses Produkt kann Photosensitivität (Lichtempfindlichkeit) hervorrufen.


Ätherische Öle

Häufig angewendete ätherische Öle bei Wechseljahrsbeschwerden sind Kamille, Geranie, Rose, Muskatellersalbei, Neroli, Zitrone, Pfefferminze und Zypresse. Bei Hitzewallungen empfehlen „Kräuterhexen“ schon seit je her Muskatellersalbei, Zypresse und Pfefferminze. Wir haben zwei Produkte zusammengestellt, die einige dieser ätherischen Öle enthalten.

Femna „Cool Me Down“ Massageöl mit Salbei, Geranie und Zitrone für eine wohlige und kühlende Ganzkörpermassage. Oder ein wenig vom Öl (ca 1 Esslöffel) in die Badewanne kippen und als Badeöl genießen.

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Zum praktischen und überall-mit-hinnehmen, haben wir den „Stay Cool“ Roll-On entwickelt. Der Roll-On enthält Muskatellersalbei, Borretsch, Geranie, Zypresse und Pfefferminze.  Muskatellersalbei kühlt, Zypresse erfrischt, Pfefferminze duftet wohl und kühlt. Einfach bei Bedarf auf Schläfen, Nacken und Handgelenke rollen. Tut soooo gut!

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Medikamente und Hormone

Bei sehr starken Hitzewallungen, die in Kombination mit anderen Wechseljahrsbeschwerden auftreten, empfehlen einige Ärzte hormonell wirksame Medikamente. Bei dieser sogenannten Hormonersatztherapie (HET) wird der entstandene Hormonmangel mit künstlichen Hormonen ausgeglichen, um so u.a. den Hitzewallungen entgegenzuwirken. Diese Therapie greift relativ stark in den Körper ein und ist daher zum Teil mit Nebenwirkungen verbunden.


Mehr zum Thema Wechseljahre gibt es in den folgenden Artikeln

prae-menopause kurz erklaertschlafstoerungen in den wechseljahrendepressionen in den wechseljahren