Was ist PMS (Prämenstruelles Syndrom)?

Was ist PMS? Die Definition besagt: Das Prämenstruelle Syndrom ist eine hormonelle Störung, die sich durch psychische und physische Symptome während der zweiten Zyklushälfte bemerkbar macht, die mit Beginn der Menstruation abklingen.

Prä = vor

menstruelles = die Regelblutung betreffend

Syndrom = bezeichnet ein wiederkehrendes Muster von Symptomen, welches sich bei verschiedenen Patienten in ähnlicher Form zeigt, deren Ursache sich nicht auf einzige Krankheit zurückführen lässt.

Für alle, die sich trotz der Definition noch fragen: „PMS was ist das?“

Was ist PMS? Es ist eine Vielzahl auftretender, meist unschöner Beschwerden, die durch Unstimmigkeiten in unserem fragilen Hormonsystem entstehen. Durch verschiedene Ursachen ist das Verhältnis von Östrogen und Progesteron, der beiden Zyklus regulierenden Hormone, gestört. Ein Mangel an Vitalstoffen kann die Symptomatik zusätzlich verschlimmern.

Die Symptome sind also ein Zeichen unseres Körpers, dass etwas nicht stimmt und als solches sollten wir es auch annehmen. Das Gleiche gilt übrigens auch für andere Arten von Zyklusstörungen. Jede dritte Frau gibt an, PMS Symptome zu haben. 

Viele Frauen haben PMS

 

In den letzten Jahrzehnten wurden mehr als 150 PMS-Symptome aufgezeichnet. Zu den häufigsten Symptomen gehören:

Körperliche Symptome

  • Brustspannen, schmerzende und geschwollene Brüste
  • Blähungen oder aufgeblähter Bauch
  • Verstopfung oder Durchfall
  • Schwindel, Benommenheit
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelverspannungen
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Schweißausbrüche, Hitzewallungen
  • Lärm- und Lichtempfindlichkeit
  • fettige, unreine Haut
  • Wassereinlagerungen, Gewichtszunahme
  • Heißhungerattacken
  • Schlafstörungen

Psychische Symptome

  • Anspannung, Nervosität, innere Unruhe
  • Angst, Panikattacken
  • Stimmungsschwankungen
  • Aggressivität, Wutausbrüche
  • Trauer, Hoffnungslosigkeit bis hin zu depressiven Verstimmungen
  • Ungeschicklichkeit
  • Verwirrung
  • Konzentrationsstörungen
  • Vergesslichkeit
  • Unsicherheit, Schuldgefühle

Wegen dieser Vielzahl an Symptomen unterscheidet man verschiedene PMS-Typen. Je nach Typ treten gewisse Symptome sehr häufig auf. Anhand dieser Unterscheidung lassen sich die Ursachen und auch Lösungen noch genauer definieren.

Somit sollte die Frage „Was ist PMS?“ nun beantwortet sein. Jetzt, da du weißt, was PMS ist, kommen wir zum nächsten wichtigen Punkt.

PMS Syndrom, was tun?

Wenn du an PMS Beschwerden leidest, gibt es einiges, was du selbst unternehmen kannst, um deinen Zyklus zu stabilisieren und somit die Symptome zu lindern. Dazu gehört in erster Linie eine gesunde, ausgewogene und vitalstoffreiche Ernährung. Du solltest auf genügend Bewegung achten, denn auch die ist wichtig für einen ausgeglichenen Zyklus. Fast noch wichtiger als die Bewegung ist aber die Reduktion von Stress. Denn bei Stress werden in deinem Körper sogenannte Stresshormone (Cortisol, Adrenalin etc.) ausgeschüttet, die sich negativ auf deinen Zyklus und auch auf die PMS Symptome auswirken können.

Behandlung von PMS

Sollten dich diese einfachen Lifestyle-Veränderungen nicht weiterbringen, gibt es auch noch andere Ansätze zur PMS Behandlung. Beispielsweise gibt es viele sehr wirksame natürliche Mittel gegen das PMS Syndrom.

Je nachdem, von welchen Symptomen du geplagt wirst, gibt es verschiedene homöopathische Mittel, tolle Heilkräuter, Heiltees oder auch Vitamin- und Mineralstoffpräparate. Um genau zu bestimmen, was dir helfen kann, solltest du wissen, welcher PMS-Typ du bist. 

PMS Beschwerden, die dich in deinem Alltag beinträchtigen, musst du also nicht hinnehmen. Sie gehören einfach nicht zu deinem Zyklus, Du bildest sie dir auch nicht ein und du musst auch nicht damit leben.

–Dieser Artikel wurde in Kooperation mit Generation Pille verfasst–

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