Menstruationsschmerzen und 4 Tipps die helfen



Menstruationsschmerzen

Als Menstruationsschmerzen (medizinisch Dysmenorrhoe) bezeichnet man die krampfartigen Schmerzen, die kurz vor und während der Periode bzw. Menstruation auftreten. Diese Regelkrämpfe entstehen durch die Prostaglandine PGE2 und PGF2. Diese Mediatorstoffe werden während der Regelblutung vermehrt ausgeschüttet, um Kontraktionen der Gebärmuttermuskulatur zu bewirken und somit die überschüssige Schleimhaut abzustoßen. Diese Kontraktionen sind das, was Frau als Periodenschmerzen wahrnimmt.

Das Schmerzempfinden ist etwas sehr individuelles. Allerdings gibt es viele Frauen, die unter sehr ausgeprägten und starken Menstruationsschmerzen leiden. Andere bemerken nur ein leichtes Ziehen.


Was sind „normale“ Menstruationsbeschwerden?

Eine „normale Menstruation“ dauert mindestens zwei bis maximal sieben Tage. Schmierblutungen vor oder nach der Regel sollten maximal 2-3 Tage auftreten. Die Farbe der Blutung ist im Normalfall hellrot bis dunkelrot. Klümpchen und Gewebefetzen können dabei sein, diese gehören zu der abgestoßenen Schleimhaut und sind kein Grund zur Beunruhigung.

Die Periodenschmerzen sollten nicht so intensiv sein, dass starke Schmerzmittel nötig sind, um den Tag zu überstehen. Treten zusätzlich zu heftigen Regelschmerzen Symptome auf wie z.B. Kopfschmerzen, Migräne, Übelkeit, Erbrechen oder auch ein kontinuierliches Krankheitsgefühl, gehört das nicht zu einer normalen Menstruation und sollte genauer untersucht werden.

Wenn du dich fragst, ob deine Periode normal ist oder nicht, dann merke dir einfach diese Faustregel: Eine gesunde Menstruation nervt vielleicht ein bisschen, aber sie schmerzt nicht und sie beeinträchtigt nicht!


Ursachen für starke Menstruationsschmerzen

Ursachen für starke Menstruationsschmerzen & Unterleibsschmerzen können vielfältig sein. Die häufigsten Ursachen hierfür sind beispielsweise:

– hormonelle Dysbalance (Östrogendominanz, Progesteronmangel, Gelbkörperschwäche)
– Endometriose – schätzungsweise 10 % der Frauen sind von dieser Erkrankung betroffen
– ungesunde Ernährung (viel Zucker, Weizen, ungesättigte Fettsäuren, Alkohol)
– Mangel an Vitalstoffen (Magnesium, Eisen, B-Vitamine)
– Weitere Erkrankungen wie Zysten oder auch eine Schilddrüsenfehlfunktion können ebenfalls zu mehr Schmerzen während der Periode führen. Wenn die Symptome und starken Schmerzen über einen längeren Zeitraum bestehen, sollte das medizinisch abgeklärt werden.

In den meisten Fällen wird jedoch keine krankheitsbedingte Ursache gefunden. Dann können einige sehr effektive Hausmittel gegen Regelschmerzen zum Einsatz kommen.


Was hilft gegen Unterleibsschmerzen?

Wenn man für stärkere Menstruationsschmerzen sehr anfällig ist, ist Prävention schon mal der erste wichtige Schritt. So kann man ab Beginn der zweiten Zyklushälfte seinen Zucker-, Alkohol- und Fastfoodkonsum schon mal drosseln. Auch eine Veränderung der Monatshygiene kann sehr hilfreich sein, also lieber Finger weg von Tampons  und Ausschau halten nach einer (passenden!) Menstruationstasse oder den guten alten Binden. Sehr viele Frauen spüren allein dadurch eine deutliche Verbesserung ihrer Symptome.

Kündigt sich dann das erste Unwohlsein an, gibt es einige sehr empfehlenswerte Hausmittel, die wirklich effektiv sind und jede Frau problemlos nutzen kann.


Magnesium
Magnesium ist ein Mineralstoff, der sehr entkrampfend wirkt. Er kann auf verschiedene Arten verwendet werden. Beispielsweise als Tablette, als Fußbad oder auch als Öl. Magnesium ist absolut ungefährlich und lässt sich kaum überdosieren. Hat der Körper genug, scheidet er es einfach wieder aus.

Wärme
Wärme sowohl von innen als auch von außen wirkt beruhigend, entkrampfend und ist bei Krämpfen sehr wohltuend. Äußerlich hilft da die gute alte Wärmflasche oder ein Wärmepflaster. Innerlich hilft die Anwendung von Tees.

Heiltee
Tee hat nicht nur eine tolle entkrampfende Wirkung wegen der Wärme, die er dem Körper gibt. Trinkt man den richtigen Tee für seine Bedürfnisse, haben die enthaltenen Heilkräuter eine zusätzliche Wirkung.
Heiltees gibt es in den verschiedensten Varianten. Wichtig sind die richtigen Kräuter und auch die richtige Qualität. Tees in Teebeuteln sind zwar lecker, wirken aber nur selten bis gar nicht heilend. Lose, großblättrige Teesorten hingegen behalten ihre heilenden Kräfte. Bei starken Regelkrämpfen wirken Kräuter wie Ingwer, Frauenmantel, Mönchspfeffer, Schafgarbe, Pfefferminze oder auch Melisse wahre Wunder. Die beste Wirkung erzielt man mit der richtigen Mischung der passenden Heilkräuter. Kombiniert man entkrampfende, beruhigende, blutstillende und harmonisierende Kräuter, erhält man einen sehr wirksamen Heiltee.
Heiltees lassen sich sowohl im akuten Fall als auch zur Prävention sehr gut nutzen.



Bewegung

Yoga, leichte Sportübungen oder auch einfach ein kurzer Spaziergang können helfen, den Körper und insbesondere die Gebärmuttermuskulatur zu entkrampfen. Fangen die ersten schlimmen Krämpfe im Unterleib an, verkrampft sich oft der gesamte Körper unbemerkt. Diese Verkrampfungen begünstigen sich im schlimmsten Fall ständig gegenseitig. Um also ein Krampf-PingPong zu vermeiden, einfach mal eine Runde um den Block laufen.


Kräutertees basierend auf alten Traditionen

Für diejenigen, die Tees einmal ausprobieren möchte, haben wir den FEMNA Health Zero Tolercramps Tee entwickelt. Der Tee enthält bekannte Kräuter, so wie Gänsefingerkraut, Schafgarbe, Frauenmantel, Ingwer, Himbeerblätter, Zitronenverbene & Pfefferminze die traditionell und in der Pflanzenheilkunde bei Menstruationsschmerzen angewendet werden.

FEMNA Health Tee Zero Tolercramps bei starken Tagen

Mit diesen Tipps sollte deine Menstruation weitaus angenehmer werden. Happy Bleeding!

An dieser Stelle sollte aber noch einmal darauf hingewiesen werden, dass schlimme Schmerzen, Symptome wie Migräne, Übelkeit, Erbrechen und auch heftige Blutungen ein Indikator für gynäkologische Krankheiten oder Störungen sein können.  Wenn diese Symptome auftreten oder Verdacht danach besteht, empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen.


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