Depression vor der Periode – PMS



Depression vor der Periode

Die Tage vor den Tagen können für viele von uns zu einer echten Herausforderung werden, gerade wenn man zu den Frauen gehört, die starke PMS Symptome haben. Zu den häufigsten Beschwerden gehören Stimmungsschwankungen und die Depression vor der Periode.

PMS Depression = PMS Typ D

PMS wird in 4 Typen eingeteilt. Leidet man an einer PMS Depression, gehört man zum PMS-Typ D (D = Depression). Kennzeichnend für diese Gruppe sind Depressionen, Gedächtnisschwäche, Verwirrung, eine Tendenz zum Weinen und Schlaflosigkeit. Diese Frauen leiden ganz besonders kurz vor der Periode. Depressionen, Stimmungsschwankungen und Sensibilität sind ihr täglicher Begleiter. Bei manchen tritt erst gegen Ende der Periode Besserung ein. Entsteht eine Depression durch Menstruation? Nein. Die Ursache für diese Symptome findet sich meist in einem Hormonungleichgewicht.Typisch für eine PMS Depression ist ein niedriger Östrogenspiegel und ein verhältnismäßig zu hoher Progesteronpegel. Häufig wird dies noch durch diverse Vitalstoffmängel wie z.B. Vitamin B6, B12, Folsäure, Vitamin E, und Zink verschlimmert.


Was tun gegen PMS Stimmungsschwankungen und die Depression vor der Periode?

Zuerst wäre es sicherlich hilfreich, die Ursachen noch einmal genauer zu untersuchen. Hierfür gibt es beispielsweise Hormontests oder auch Vitalstoffanalysen im Blut. Du selbst kannst aber auch schon viel zu deinem Wohlbefinden beisteuern, indem du beispielsweise deine Glückshormone ankurbelst. Beim Sport werden viele Glückshormone ausgeschüttet. Das lindert. Dazu gehört aber auch eine bewusste Entspannung, beispielsweise durch Yoga oder Meditation.

Wenn dich starke PMS Symptome tatsächlich durch einen zu niedrigen Östrogenspiegel quälen, kannst du versuchen, ihn mit bestimmten Nahrungsmitteln auszugleichen. Es gibt Lebensmittel, die deinen Östrogenspiegel erhöhen können. Soja, Hülsenfrüchte und Granatapfel gehören dazu.


PMS Behandlung: Pflanzlich gegen Stimmungsschwankungen?

Ja, es gibt sie, die Pflanzen und Kräuter, die bei Symptomen des Prämenstruellen Syndroms Abhilfe schaffen können. Speziell bei Depressionen, Stimmungsschwankungen und allgemeiner Niedergeschlagenheit helfen harmonisierende, beruhigende und stimmungsaufhellende Heilkräuter. Zu diesen natürlichen Stimmungsaufhellern gehören Melisse, Angelikawurzel und Johanniskraut. Kombiniert werden diese drei Pflänzchen gerne mit Hopfen, denn er wirkt nicht nur östrogenartig, sondern auch sehr entspannend. Auch Frauenmantel kann aufgrund seiner hormonregulierenden Eigenschaften sehr gut helfen.

Diese Kräuter können sowohl einzeln als auch in Kombination angewendet werden. Sie sind sanft, aber effektiv und beweisen, dass eine PMS Behandlung pflanzlich sein kann.


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