Was sind eigentlich PMS Typen?

PMS Typ A bis H kurz erklärt. Gastbeitrag von Andrea Mohr, Heilpraktikerin und  spezialisiert auf ganzheitliche Frauenheilkunde.


 Als PMS (prämenstruelle Syndrom) werden akute psychische und körperliche Beschwerden bezeichnet, die bei Frauen unmittelbar in der Zeit vor der Regelblutung auftreten.

Mit Beginn der Menstruation verschwinden die PMS Symptome wieder. Obwohl das prämenstruelle Syndrom ein weit verbreitetes Frauenleiden darstellt, ist die eigentliche Ursache für PMS bis heute nicht abschließend geklärt. Mittlerweile berichten mehr als 80 % aller Frauen von mehr oder weniger stark ausgeprägten Beschwerden innerhalb ihres Regelzyklus.

Hinsichtlich der auftretenden Symptome lassen sich verschiedene PMS Typen differenzieren, um möglichst individuell damit umgehen zu können.

PMS Typ A (Angst)

Die Hauptsymptome sind Stimmungsschwankungen von himmelhoch-jauchzend bis zu Tode betrübt, Angst und Panikattacken, Reizbarkeit sowie Vergesslichkeit. Der zu hohe Östrogenspiegel ist hierfür ein möglicher Verursacher, der auch nach dem Eisprung nicht entsprechend absinkt, um die weiteren Vorgänge dem Progesteron zu überlassen. Zu wenig Schlaf und Stress reduzieren die Ausschüttung.

pms typ a being anxious


PMS Typ C („graving“ Gelüste)

Bei diesem Typ treten oft Heißhungerattacken, Kopfschmerzen, Schwindel und Herzrasen auf. Mögliche Ursachen sind z.B. eine verstärkte Insulinwirkung in der zweiten Zyklushälfte bei Frauen, die zur Unterzuckerung neigen.

pms typ c cravings und heisshunger


PMS Typ D (Depression)

Dieser Typ zeichnet sich durch depressive Stimmung, Verwirrrtheit, Vergesslichkeit und Schlaflosigkeit aus. Als möglichen Auslöser vermutet man erhöhte Progesteronwerte und erniedrigte Serotonin- und Dopaminspiegel, die wiederum mit einer gestörten Darmflora, Stress, Schlaf- und Bewegungsmangel oder einer Schilddrüsenstörung in Verbindung gebracht werden.

pms type d depression und traurigkeit


PMS Typ H (Wasserüberschuss)

Bei diesem Typ leiden Frauen vor allem unter Wassereinlagerungen im Gewebe und damit verbundenen Gewichtszunahme sowie schmerzhafte Spannungen in der Brust. Das Verhältnis zwischen Progesteron und Östrogen in der zweiten Zyklushälfte ist zu groß.

pms typ h wassereinlagerugen


PMS Typ P („pain“ Schmerzen)

Eine erhöhte Konzentration an Prostaglandinen bewirken starke Schmerzen, die vor und während der Menstruation auftreten. Dies bewirkt das Zusammenziehen der Gebärmutter. So wird die Schleimhaut abgestoßen. Auch Rücken- und Kopfschmerzen äußern sich hier besonders häufig. Ursachen könnten unter andere, eine ungesunde Ernährungsweise und Stress sein, die eine Störung des Hormongleichgewichtes sowie einen Nährstoffmangel hervorbringen. Der Körper hat keine Reserven, um Entzündungen abzupuffern.

pms typ p menstruationsschmerzen


Ursachen von PMSWas tun gegen Regelschmerzen


Dies ist ein Gastbeitrag von Andrea Mohr, Heilpraktikerin spezialisiert auf ganzheitliche Frauenheilkunde. Mehr über Andrea kann man auf ihrer Webseite erfahren.