Heißhunger vor der Periode – PMS



Heißhunger vor der Periode

Das Prämenstruelle Syndrom – kurz PMS – hat sehr viele Gesichter. Eines der vielen Symptome, welches auftreten kann, ist Heißhunger vor der Periode.

Es gibt verschiedene Arten des Prämenstruellen Syndroms, die typisiert werden können. Alle haben verschiedene Ursachen und Symptome. PMS-Fressattacken gehören zu Typ C. Das C steht für  das englische Wort „Craving“ und bedeutet so viel wie Verlangen.

Frauen, die von PMS-Fressattacken oder Heißhunger bei PMS gequält werden, verspüren oft ein großes Verlangen nach Süßigkeiten wie Schokolade, haben mehr Hunger vor der Periode und leiden häufig an Abgeschlagenheit und Müdigkeit. In einigen Fällen begleitet die Betroffenen auch der Heißhunger während der Periode.


Fressattacken während der Periode

Die Ursache für mehr Hunger vor der Periode und Heißhungerattacken ist in den meisten Fällen ein schwankender Blutzuckerspiegel. Eine verstärkte Insulinwirkung in der Zeit der zweiten Zyklushälfte kann zu Schwankungen und Unterzuckerungen führen. Sobald der Körper dieses Warnsignal wahrnimmt, möchte er gegensteuern und verlangt nach Zucker. Das spürt Frau dann als typischen Heißhunger auf Süßes. Gleiches gilt auch für die Zeit während der Periode, was die Frage „Warum hat man so viel Hunger wenn man seine Tage hat?“ auch beantwortet.

Begleitet wird der Heißhunger häufig von Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel, Kreislaufproblemen. Diese Blutzuckerschwankungen können ihren Ursprung in einem hormonellen Ungleichgewicht, schlechter Ernährung und diversen Vitalstoffmängeln haben.


Periode Heißhunger stoppen

Der erste Schritt im Kampf gegen ungewollte Gelüste ist die richtige Ernährung. Wenn es Richtung zweite Zyklushälfte geht, sollte auf eine ballaststoffreiche Ernährung mit einem hohen Sättigungsgrad geachtet werden.

Außerdem kann es sehr hilfreich sein, auf altbewährte Frauenheilkräuter zurückzugreifen, zum Beispiel in Form von wohltuenden und wirksamen Heiltees. Um PMS-Heißhunger zu stoppen, bietet sich eine Kräutermischung an, die Süßhunger hemmt, den Hormonhaushalt stabilisiert und sanft harmonisiert.

Süßholz ist, wie der Name schon sagt, süß. Aufgrund seiner natürlichen Süße kann er das Verlangen nach Zuckerhaltigem sehr gut lindern. Kombinieren lässt sich Süßholz zum Beispiel mit Frauenmantel. Diese Pflanze bekam ihren Namen nicht grundlos, denn der Frauenmantel übt eine schützende, harmonisierende und ausgleichende Wirkung insbesondere auf die weiblichen Fortpflanzungsorgane aus.


Auch Ingwer ist eine echt Wunderwurzel. Abgesehen davon, dass Ingwer ein echtes Superfood ist und etliche gesundheitliche Vorteile mit sich bringt, wirkt die Knolle appetitzügelnd und ist ein echter Zyklushelfer.

Sollten sowohl Ernährung als auch die Wunderkräuter nicht zum gewünschten Erfolg führen, ist es ratsam, der Ursache noch tiefer auf den Grund zu gehen. Hierzu kann man die typischen Übeltäter genauer untersuchen. Hilfreich ist ein Hormonspeicheltest, um die Balance zwischen Östrogen, Progesteron und Testosteron zu erfahren. Auch die Bestimmung von Prolaktin sowie einigen Nährstoffen (Vitamin B6, B12, E, Zink, Kupfer) kann hilfreich sein.


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