Starke Regelblutungen und was man dagegen tun kann

So unterschiedlich wie wir Frauen sind, so unterschiedlich ist auch unser Zyklus. Der weibliche Körper ist keine Maschine. Der Zyklus und damit auch die Menstruation, die Intensität der Schmerzen und die Stärke der Blutung, können von Monat zu Monat variieren. Ein gesunder Monatszyklus – beginnend mit dem ersten Tag der Menstruation – dauert zwischen 23 und 35 Tage, die Blutung maximal 7 Tage. Allerdings sind heutzutage sehr viele Frauen von diversen Zyklusproblemen geplagt. Eines dieser Probleme ist eine sehr starke Periode.

1

Wann ist eine Periode stark?

Eine starke Regelblutung ist gegeben, wenn die Blutung länger andauert als 7 Tage und/oder die Menge des Blutes insgesamt mehr als durchschnittlich 30 – 50 Milliliter beträgt. Medizinisch gibt es zwei Definitionen für eine lange Menstruation: Man unterscheidet zwischen Menorrhagie und Hypermenorrhö.

Die Menorrhagie ist eigentlich eine Rhythmusstörung, denn die Blutung dauert länger als gewöhnlich. Dadurch kommt natürlich auch die Intensität der Blutung zustande. Dauert die starke Periode länger als zwei Wochen, gilt das als Dauerblutung.  

Ist die Menstruation sehr stark, werden dabei über 80 Milliliter Blut verloren. Bei einem derartigen Blutverlust spricht man von einer Hypermenorrhö. Meist geht eine solch starke Periode mit Blutklumpen einher.

background-68622_640

Mögliche Ursachen

Eine starke Regelblutung, ob nun Hypermenorrhö oder Menorrhagie, kann viele Ursachen haben. Nicht selten stehen diese beiden Menstruationsstörungen im Zusammenhang mit Zyklen, bei denen kein Eisprung stattfindet. Grund hierfür können Pubertät, Wechseljahre, Stress, Ernährung, Vitalstoffmängel und hormonelle Dysbalancen sein. Besonders häufig kommt es nach dem Absetzen hormoneller Verhütungsmittel wie der Pille oder der Hormonspirale zu diversen Zyklusstörungen, unter anderem auch zur Hypermenorrhö oder Menorrhagie.

Ärztliche Abklärung

Sollte eine lange Blutung die Ausnahme sein, gibt es meist keinen Grund zur Sorge, da sowohl Länge als auch Stärke einer Periode immer mal schwanken können. Ist die Periode über mehrere Zyklen auffällig stark, kann das allerdings auch ein Indikator für gynäkologische Erkrankungen oder Störungen wie z.B. Endometriose, Polypen oder Myome sein. In selteneren Fällen kann auch eine Blutgerinnungsstörung vorliegen.  

Was kann ich dagegen tun?

Leidest du an einer langen Menstruation oder hast eine sehr starke Periode mit Blutklumpen, könnten einige sogenannte Frauenkräuter helfen. Die wunderbare Welt der Heilkräuter hat auf dem Gebiet der Frauenheilkunde wirklich viel zu bieten. Es gibt beispielsweise Kräuter, die eine blutstillende Wirkung haben. Hierzu gehören Hirtentäschel, Scharfgarbe, Silbermantel und auch Gänsefingerkraut. Diese werden in Teemischungen gerne mit entkrampfenden und beruhigenden Kräutern, wie z. B. Melisse, kombiniert.

Der Femna Tee „Red Sea“ enthält bekannte Kräuter, so wie Hirtentäschel, Scharfgarbe und Silbermantel, die sich seit Generationen bei starken Tagen bewährt haben.

Red Sea Menstruation Tea 1Zum produkt

 

Bei sehr starken Blutungen ist es außerdem enorm wichtig, den Vitalstoffbedarf im Auge zu behalten. Bluten wir häufig sehr viel, mangelt es sehr wahrscheinlich an Eisen und Vitamin B12. Tatsächlich findet man diese beiden Stoffe auch in Pflanzen. Die Brennnessel hat einen vielfach höheren Eisengehalt als Fleisch, und auch B12 findet sich in Chlorella in größeren Mengen als in Milchprodukten.

Ein letzter Tipp

All das kann helfen, der starken Blutung den Kampf anzusagen. Um genauer feststellen zu können, wie stark eine Regelblutung tatsächlich ist und ob durch die Heiltees Besserung eintritt, ist die Nutzung einer Menstruationstasse sehr hilfreich.

Hier gibts weitere Informationen zum Thema:

6